Virus-Pause: Womit wir uns zur Zeit beschäftigen (Teil IX)

Immer wieder werden wir angesprochen, wann wir wieder öffnen, da halt doch ständig  Geräte ihren Dienst aufgeben. So auch bei einer „treuen Kundin“ aus unserer Nachbarstadt Bietigheim. Sie fand die Telefonnummer unseres Organisators und fragte nach dem Datum unseres nächsten Cafés. Da er ihr leider derzeit keinen Termin nennen konnte, bekam er Mitleid und erklärte sich bereit nach der Küchenmaschine zu schauen, die urplötzlich nicht mehr rühren wollte.

Gerne brachte die Dame die Maschine bis an die Haustüre unseres Organisators: „Achtzehn Jahre hat sie treu und brav den Dienst in der Küche versehen, aber von jetzt auf nachher verweigert sie den Dienst.“

Der Fehler war nach Öffnen der Heckklappe schnell gefunden: Am Einschalter war eine isolierte Litze, die beim Schalten etwas bewegt wird, abgeschert. Nachdem sie neu abisoliert und neu befestigt wurde, lief die Maschine wieder. In der Frühlingssonne wurde zum Abschied auf dem Esstisch noch ein Erinnerungsfoto „geschossen“.

Ein kleines Dankeschön gab es dann bei der Abholung:

Virus-Pause: Womit wir uns zur Zeit beschäftigen (Teil VIII)

Mitglieder der Tammer Repair-Café-Mannschaft sind nach wie vor dabei, im Homeoffice auch verschiedene Reparaturarbeiten durchzuführen. Hier eine neue Auswahl.

Es wurden repariert:

Ein paar kaputte Kabel

Eine Batteriehalterung in einem alten Radio

Und eine alte elektrische Profi-Baumschere für den Obstbau.

Die aufwändigste Reparatur galt der sicherlich 25 Jahre alten Baumschere da die Akkus ersetzt werden mussten.

Nachdem der alte Akkupack nicht mehr lieferbar war, wurden 22 einzelne Akkus nachbestellt.

Diese 22 Akkus wurden zuerst zu vier und anschließend zu zwei großen Akkupacks verlötet, die Akkupacks dann in Schrumpfschlauch eingeschweißt und anschließend in das vorhandene Gehäuse reingepackt.

Hier das Ergebnis. Anmerkung: beim Einsatz der Schere hat man die Akkus als Rucksack auf dem Rücken.

In Summe dauerten die Reparaturen zwei Nachmittage, es hat Spaß gemacht und die Geräte funktionieren wieder.

Repair-Café wünscht trotz allem frohe Festtage

Wir vom Repair-Café können so vieles reparieren, beim Corona-Virus sind wir aber leider machtlos. Es hat uns alle und auch den Schlüssel für unser Café fest im Griff. Wir müssen deshalb auf ein Reparaturbild aus den Vorjahren für unseren Weihnachtsgruß zurückgreifen.

Bleibt uns nur, unseren Gästen, Kunden und Gönnern ein friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein hoffentlich gnädigeres Neues Jahr zu wünschen, in dem wir uns bald wieder montags in der Kelter treffen können.

Kein Repair-Café im Dezember

Zu unserem großen Bedauern können wir auch am kommenden Montag unser ursprünglich geplantes Dezember-Repair-Café nicht öffnen – einige von uns können ihre Entzugserscheinungen kaum mehr unterdrücken. Doch die derzeitige Infektionslage lässt es einfach nicht zu.

Wir bitten weiterhin um Verständnis für die Pause, wir bleiben auf der Lauer und kommen aus der Deckung, sobald es die Pandemie-Lage erlaubt. Werfen Sie Dinge, die möglicherweise reparierbar sind, nicht weg. Wir hoffen weiterhin, unsere bisherige Erfolgsgeschichte bald fortsetzen zu können.

Repair-Café am vergangenen Montag kurzfristig abgesagt

Wir hatten uns auf den Neustart an unserem Standard-Reparatur-Termin im Oktober (zweiter Montag im Monat) gefreut, doch die Corona-Entwicklung im Landkreis Ludwigsburg in den vorangegangenen Tagen lies am Montagmorgen keine andere Entscheidung als eine Absage zu; alles andere wäre verantwortungslos unseren Helferinnen und Helfern sowie unseren Gästen gegenüber gewesen. Wir bitten um Entschuldigung und Verständnis. Wie schon einmal berichtet, bleiben wir in Lauerstellung und kommen aus der Deckung, sobald es die Pandemie-Lage erlaubt. Werfen Sie deshalb Dinge, die möglicherweise reparierbar sind, nicht weg nur weil wir das nächste Tammer Repair-Cafe noch nicht sicher nennen können.

Repair-Café: Neustart am Montag, 12. Oktober 2020 

Wie schon vergangene Woche angekündigt, wollen wir kommenden Montag einen Neustart wagen.  In Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung haben wir ein Konzept entwickelt, um auch in Corona-Zeiten ein Repair-Café möglich zu machen. Dieses Repair-Café soll einen kleinen Beitrag zur Normalisierung unseres Alltags liefern. Dabei ist zu beachten:

  • Personen, die Corona-Symptome haben oder Kontakt mit Infizierten hatten, dürfen die Kelter nicht betreten. Ebenso dürfen auch Personen, die in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet waren, die Kelter nicht betreten.
  • Innerhalb der Kelter besteht im Allgemeinen Richtungsverkehr, der Eingang ist – wie gewohnt – auf der Kirchenplatz-Seite, der Ausgang auf der Westseite.
  • Wir können nur sechs Reparaturplätze und jeweils sieben Plätze im Café und im Wartebereich anbieten, sind alle besetzt, dürfen wir keine weiteren Gäste mehr in die Kelter einlassen.
  • Innerhalb der Kelter besteht Maskenpflicht, die nur im Sitzen aufgehoben ist.
  • Auf dem Anmeldebogen muss neben dem Namen auch die Telefonnummer angegeben werden.
  • Beim Betreten der Kelter sind die Hände zu desinfizieren.
  • Nach einer abgeschlossenen Reparatur wird der Tisch desinfiziert.
  • In der Mitte der Veranstaltung wird, so gut es geht, in der Kelter gelüftet.

Wir bitten schon vorab um Verständnis für die Einschränkungen und hoffen, dass unsere Gäste „mitspielen“ und unser Konzept einen vernünftigen Betrieb ermöglicht.

Repair-Café bleibt außer Betrieb

Liebe Freunde unseres Tammer Repair-Cafés, zu unserem großen Bedauern können wir auch im September unseren Standard-Reparatur-Termin  (zweiter Montag im Monat) noch nicht durchführen. Wir halten die derzeitige Pandemie-Lage in Anbetracht der steigenden Neuinfektionen für noch nicht so stabil, dass wir ein Repair-Café durchführen können. Zusammen mit der Gemeindeverwaltung wollen wir versuchen ein Konzept zu erarbeiten, das es uns erlaubt möglichst bald unser Repair-Café wieder zu eröffnen; denn es bleibt unsere Devise: die Gesundheit unserer Gäste und unserer Aktiven soll auf keinen Fall gefährdet werden. Werfen Sie deshalb Dinge, die möglicherweise reparierbar sind, nicht weg nur weil wir das nächste Tammer Repair-Cafe noch nicht sicher nennen können. Wir kommen, sobald wie möglich, in alter Frische wieder aus der Deckung.

Virus-Pause: Womit wir uns zur Zeit beschäftigen (Teil VII)

Zu Beginn der Corona-Pandemie wurde nicht nur Toilettenpapier gehortet. Auch Gummibänder waren in den Läden schnell vergriffen …

… und die Nähzubehörshops waren aufgrund “Corona” geschlossen.

„Nach dem Lockdown habe ich ein paar Masken genäht, nachdem es keine zu kaufen gab. Leider konnte ich mangels Material wie Gummibänder und dünnem Stoff nur ein paar Masken nähen, da mein Nähkästchen nicht viel Brauchbares hergab“, meint Anita Neureuter.

Auch nachdem die Nähzubehörshops wieder geöffnet hatten, sei ein riesen Andrang da gewesen, und die Gummibänder seien auch schnell weg gewesen.

Gesichtsschutzmasken sind nach wie vor sehr gefragt, egal ob selbstgenähte …

… oder selbstgekaufte; z.B. vom Lieblingsverein gegen einer Spende.

Urlaub auf Rädern ist gefragt. Nach Angaben des Branchenverbands haben die Neuzulassungen von Wohnwagen und Reisemobilen einen Rekordwert erreicht. Vielleicht auch deshalb, weil man sich im rollenden Eigenheim besser vor einer Ansteckung schützen kann als z.B. im Hotel.

Aber was tun, wenn ein Defekt auftritt und kurzfristige Hilfe nicht vorhanden ist?

So ein Problem hatte Björn Reimmann:
„Jetzt hatten wir mal wieder eine Überraschung vor unserer Urlaubsreise mit dem Wohnmobil. Der Wasserhahn in der Küche leckt unten am Schwenkarm-Sockel. Überall ist das Ersatzteil im Rückstand. (Wasserhahn-Hersteller, WoMo-Hersteller, Händler und div. Ausrüster.) Der Grund ist der Produktionsstopp und auch die große Nachfrage“.

Und so musste natürlich eine Repair-Café-Behelfslösung zum Einsatz kommen.

Eine zurechtgeschnittene Manschette (vom Auto) fängt das austretende Wasser auf…

… und leitet es über einen Schlauch ins Waschbecken.

Funktioniert prächtig!

Und dadurch hat Björn auch Zeit, den Wasserhahn zu erneuern.

Aus dem Archiv:

Virus-Pause: Womit wir uns zur Zeit beschäftigen (Teil VI)

Upcycling

Upcycling, das
Substantiv, Neutrum

Weiternutzung von Abfallstoffen oder gebrauchten Gegenständen durch Umwandlung in höherwertige Materialien bzw. Waren
(Duden)

„Aus Verpackungsmüll können nützliche Gegenstände entstehen„ meint Anita Neureuter.

Zuerst komme der Genuss und „danach wird die Verpackung gesäubert und mit Buchfolie beklebt.“

Der Rest wie Reißverschlüsse, Schrägband, Stoffreste usw. findet sich im Nähkästchen. Nun braucht man noch eine Portion Geduld und fertigt daraus kleine Geldbörsen, größere Täschchen und Brillenetuis, natürlich gefüttert.

„Die Verwunderung beim Bezahlen, wenn ich Geld aus der Schokoladenpackung hole, ist groß und zaubert oft ein Lächeln ins Gesicht“, sagt Anita.

Und noch ein Beispiel – wie ein „billiger“ Tisch mit (für den Fachmann) “geringem Aufwand“ veredelt wird.

Aus dem Archiv:

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